Über pavée_peter_appeltauer_vélo_edition

Peter Appeltauer hat theoretische Physik und Automobilbau studiert, sich seither beruflich überwiegend mit der Konstruktion von Antrieben für Rennautos beschäftigt. Irgendwann ist dann doch Feierabend und dann wendet er sich bevorzugt dem energieeffizientesten Fortbewegungsmittel zu: dem humangetriebenen Fahrrad. Und weil er dabei nicht immer über seinen Schatten springen konnte und das auch nicht wollte (und auch nicht alles glauben konnte, was über das Fahrrad so gesagt und auch geschrieben wird), entstand schließlich nach und nach aus ursprünglich losen Notizen und Berechnungsblättern "Das Kleingedruckte beim Radfahren – Physikalische Hintergründe Ihres Radsportalltags" (Maxime Verlag 2013). Obwohl er die auf knapp 700 Seiten aus Anwendersicht zusammengefasste Fahrradphysik und deren bei jeder Fahrradfahrt erlebbaren Auswirkungen möglichst verständlich darlegen wollte, schien eine rigorose wissenschaftliche Methodik zur glaubwürdigen Informationsvermittlung unverzichtbar. Das war für das "Kleingedruckte" sicher angemessen, fühlte sich aber aus Autorensicht schon etwas einengend an, kaum von einem umfassenden technischen Bericht aus seinem Arbeitsalltag unterscheidbar. Das sollte anders werden, denn, selbst wenn ein gutes Fahrrad all den im "Kleingedruckten" ausgeführten, wissenschaftlichen und technischen Gesichtspunkten unbedingt genügen muss, kann deren noch so vollständige Aneinanderreihung nie das Gefühl ersetzen, vermitteln oder auch nur andeuten, welches die Fahrt damit auslösen kann, die Gedanken erahnen lassen, die eine Fahrradfahrt begleiten können. Und weil das alles im "Kleingedruckten" fehlt, musste unbedingt noch etwas anderes her, um diese klaffende Lücke zu schließen.

 

INSPIRATION FAHRRAD ist das erste Zeugnis der Überwindung dieser Einengung. Ein Buch mit und für den befreienden Blick über den Tellerrand, eine Sammlung von 14 (und ein halb) reich  illustrierten Essays, in denen das Fahrrad als kompetenter Reiseleiter den Leser durch ebenso viele, unerwartete Themenlandschaften führt. Warum gerade Essays? Kurzes Nachschlagen in Wikipedia gibt überraschend treffend Aufschluss:

'Ein Essay ist eine geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema. Die Kriterien wissenschaftlicher Methodik können dabei vernachlässigt werden; der Autor hat also relativ große Freiheiten.'

Das Fahrrad ist ein aus wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelter, technischer Gegenstand mit unerwartet weitreichenden kulturellen und gesellschaftlichen Implikationen. Daher schlechthin die Steilvorlage für Essays!

 

INSPIRATION FAHRRAD ist genauso umfangreich wie das Kleingedruckte. Dass das Buch sehr viel handlicher ist, liegt allein daran, dass so vieles zwischen den Zeilen Platz gefunden hat.

 

Und um alle inhaltlichen und gestalterische Freiheiten auch ausschöpfen zu können, fiel damit auch der Startschuss für den alleine betriebenen pavée Verlag: von der Buchidee über Schreiben, Korrigieren und Illustrieren, bis zur druckfähigen Datei, alles aus einer Hand. Mit all den Freiheiten und Herausforderungen, die man über das Fahrradfahren zu schätzen gelernt hat.

 

 Oktober 2016 bekam INSPIRATION FAHRRAD Gesellschaft: pünktlich im Vorgriff auf den 200. Geburtstag der Laufmaschine von Karl Drais erschien

INSPIRATION 2017: FAHRRAD

als Wandkalender für das Jubiläumsjahr. (ausverkauft)

 

Juni 2017: das FAHRRADBUCH im Jubiläumsjahr - quasi als das romanartige Selbstbildnis des FAHRRADBUCH-es getarnt, führt der Ich-Erzähler darin durch die unerwarteten Wendungen des Jubiläumsjahres. Der in INSPIRATION FAHRRAD geübte Blick über den Tellerrand findet dabei zu einem neuen Höhepunkt. Unter anderem in der darin erstmalig gewonnenen Einsicht, dass Fahrradfahren selbstbezüglich ist: ich fahre mich mit dem Fahrrad - und nichts und niemand anderes! Diesen Anspruch stellt daher auch das FAHRRADBUCH und zwar auch an sich selbst!

 

September 2018: FAHRRADLOGIC, eine Sammlung von 24 Fragen, die aus dem Alltag eines Radfahrers gegriffen sind und den Antworten, die der  Ich-Erzähler darauf finden konnte. Erlebenswertes Fahrradfahren lässt sich nicht auf das Pedalieren und die Erhaltung des Gleichgewichtes auf dem Fahrrad reduzieren (obwohl beides unabdinglich dazu gehört), sondern geht weit darüber hinaus. Einige der Fragen, die sich aus dieser Weite ergeben, sind darin endlich schlüssig beantwortet. Quasi eine nachgeholte, theoretische Reifeprüfung für das selbstbestimmte Fahrradfahren.

 

November 2018: FAHRZEIT 2019, ein exklusiver Wandkalender mit digital erstellten Handzeichnungen in limitierter Auflage für die Freunde von pavée (leider vergriffen).

 

Neuerscheinung ab Ende November 2019:

 

Die Kunst, ein Fahrrad als solches zu erkennen oder die Entropie des Fahrrades - als drittes Buch einer Trilogie, das die Reihe aus FAHRRADBUCH, FAHRRADLOGIC mit KUNSTFAHRRAD nun abschließt. Eine Trilogie, die formal, vom Erscheinungsbild her eine Einheit bildet, genau so, wie alle Fahrräder auch auf eine, sie charakterisierende Gemeinsamkeit Wert legen, um dann inhaltlich so überraschend unterschiedlich zu sein, wie das auch Fahrräder unterschiedlicher Gattungen gerne sind:

Im FAHRRADBUCH stehen die Gedanken und Gefühle und deren Bezüge zueinander und zu uns selbst im Vordergrund, die einen, seine Beobachtungen neugierig hinterfragenden, radfahrenden Ich-Erzähler durch das 200. Jubiläumsjahr des Fahrrades begleiteten. In FAHRRADLOGIC werden dann doch noch auch die ganzen, nur scheinbar artfremden Fragen, die sich dabei quasi nebenbei auftaten, minutiös aufgearbeitet und beantwortet (auch, weil die Fertigkeit dazu, wie zu vielen anderen Dingen auch, als unabdingbare Voraussetzung für selbstbestimmtes Fahrradfahren erkannt, mich überhaupt erst veranlasste, den pavée Verlag entstehen zu lassen – um Gleichgesinnte zu erreichen, zu unterstützen und zu stärken – denn nicht alle Fahrradfahrer sind so, wie das gelegentlich von Außenstehenden wahrgenommen wird: etwa von einem golfspielenden Ex-Bekannten (ein Historiker), mit den wir uns zeitweilig an geschichtsträchtigen Orten trafen, bis er versuchte, uns Golf-Banausen den intellektuellen Reiz seiner Sportart zu vermitteln, der nicht so eintönig öde sei, wie das monotone, stumpfsinnige, ständig immer nur gleiche Treten eines Fahrradfahrers. Nichts gegen das Golfspiel, aber…). Und nun wird schließlich in Die Kunst, ein Fahrrad als solches zu erkennen - oder die Entropie des Fahrrades narrativ zusammengefasst, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dazu, was in seinem 200. Jubiläumsjahr die Trilogie erst auslöste: das Fahrrad. Wie es seine Eigenschaften nach und nach ausgebildet und schließlich so weit verfeinert bekam, dass es alleinig vermag, den vielleicht doch unerwarteten Untertitel zu rechtfertigen.

Damit steht die Trilogie stellvertretend für die überwältigende Bandbreite möglicher Fahrraderfahrungen.

 

JETZT2020 - ein exklusiver Wandkalender mit markanten Motiven aus der Kunst, ein Fahrrad als solches zu erkennen in limitierter Auflage für Freunde von pavée - bitte über Kontaktseite melden.

 

April 2020 Kurz nachdem die Sonderaktion LESEN GEGEN DEN CORONA BLUES gestartet wurde, eine in diesen Zeiten dünn gesähte gute Nachricht:

Die Kunst, ein Fahrrad als solches zu erkennen - oder die Entropie des Fahrrades

wurde vom The Wriders Club zum Fahrradbuch des Jahres 2019 in der Kategorie Radkultur und Bildband. EIn spezieller Dank auch an CyclingClaude, der das Buch für den Wettbewerb nominiert hat!

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